Die Pastorale Entwicklung und das Pastoralkonzept

Mitdenken – mitreden – mitentscheiden – mitmachen

Wie im April-Infoblatt bereits angekündigt laden wir ganz herzlich zu einem Informationsabend über die neuen Gremien in unserer neuen Pfarrei, die im April 2020 nun endlich errichtet wird, ein. Jede unserer vier Gemeinden wird dann wieder eigene Gremien für die Arbeit vor Ort bilden. Darum ist es wichtig, dass alle Gemeindemitglieder möglichst gut Bescheid wissen, wie die neuen Strukturen angelegt sind. Bitte kommen Sie am
Mittwoch, 22.05.2019 um 19:00 Uhr in den Gemeindesaal Herz Jesu
Wir freuen uns, dass Frau Julia Weldemann vom Referat Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung zugesagt hat, diesen Abend mit uns zu gestalten.

Gründung der neuen Pfarrei

Die Gründung der neuen Pfarrei in unserem pastoralen Raum findet im nächsten April voraussichtlich am 26.04.2020 statt.
Ich bedanke mich bei allen, die so engagiert mitgemacht haben um dies zu erreichen. Für die letzte Gründungsphase wünsche ich allen viel Ausdauer, Kraft und weiterhin neue Ideen.

Gedanken zum Namen unseres künftigen Pastoralen Raums

Wir kennen den Satz, »Name ist Schall und Rauch«, und sicherlich hat dieser Satz auch seine Wahrheit, zum Beispiel wenn es etwa um bloße Titel oder Wörter geht, die einfach etwas benennen, aber auch ganz anders lauten könnten. Doch stimmt die Aussage auch wirklich immer? Für uns gilt ebenso der Satz, »Nomen est omen« (auf Lateinisch) beziehungsweise, »der Name ist ein Zeichen« (auf Deutsch). Und dieser Satz bringt die Überzeugung zum Ausdruck, dass ein Name eben mehr sein kann als einfach nur ein Wort: Das gilt etwa für die Taufe, wenn wir einem Kind einen Namen geben und mit ihm es unter den Segen eines Heiligen stellen oder seinem Leben eine Richtung geben wollen. Genauso verhält es sich mit unserem künftigen Pastoralen Raum,
der aus den vier Gemeinden Herz Jesu (Hamm), St. Franziskus (Barmbek), St. Olaf (Horn) und St. Johannis (Steilshoop) entstehen wird.
Die Entstehung dieses Raums ist in vollem Gang. In einem von den Gemeinden gebildeten Gemeinsamen Ausschuss wird dieser Vorgang gestaltet und aus diesem Rahmen heraus hat der künftige Pastorale Raum in Form eines Pastoralkonzepts (das in den Gottesdiensten und Informationsveranstaltungen der Gemeinden, sowie in diesem Blatt dargestellt wird) auch ein Gesicht bekommen. Aber wie der kleine Menschen zu Beginn seines Lebenswegs, so braucht auch dieser Raum einen Namen.
Hierüber sind wir auf der letzten Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses (am 18.3.2019) in einen Austausch getreten. Insgesamt sollte ein Zusammenhang zum Motto, das wir unserem Konzept vorangestellt haben, erkennbar sein: Dieses lautet, »In der Hoffnung haben wir einen sicheren und festen Anker der Seele« (Hebr. 6,19). Wir meinen, dass dieses Motto in allen folgenden Möglichkeiten aufscheint:

Neuigkeiten aus dem Pastoralen Raum Barmbek – Hamm 22
(1.) Der künftige Pastorale Raum könnte Klara von Assisi heißen: Die Heilige Klara war eine der ersten Menschen, die sich dem Heiligen Franziskus angeschlossen und seinen Weg einer persönlichen und auf den Anderen bezogenen Frömmigkeit eingeschlagen hat. Wie Franziskus selbst hat sie damit einen Weg der Nachfolge Christi gesucht und als starke Frau auch gefunden. Gerade durch Menschen wie sie hat die angestoßene Erneuerung der Kirche eine Verbreiterung erfahren, die bis heute fortwirkt und für uns im Alltag Anlaß zu Vertrauen und Mut bietet.
(2.) Der künftige Pastorale Raum könnte St. Franziskus heißen: Der Heilige Franziskus suchte einen persönlichen und dem Leben zugewandten Weg mit Gott. Diesen fand er in Jesus, dessen Wirken im Beten und im Einsatz für den Nächsten er sich zum unmittelbaren Vorbild gemacht hat. Damit hat Franziskus uns anschaulich wie kaum ein anderer gezeigt, was christliches Leben bedeutet und wie dieses untrennbar mit der Sorge um die Schöpfung, um unsere Schwestern und Brüder, sowie um die Welt, in der wir uns bewegen, verbunden ist.
(3.) Der künftige Pastorale Raum könnte Emanuel heißen: Der Name ist hebräisch und bildet die Aussage, »Gott mit uns«. In der Bibel ist er Gegenstand einer Verheißung, nämlich der Verheißung gegenüber dem Propheten Jesaja, daß »Gott« immer »mit uns« sein werde, (Jes. 7,14) und später des Versprechens, daß »Gott« in seinem Sohn Jesus Christus tatsächlich eine nicht zu überbietende Gemeinschaft »mit uns« geschlossen hat (Mt. 1,23): Gott ist in der Welt und wir können uns auf ihn verlassen. Sichtbar wird dies in der Gemeinschaft der Kirche, die wir leben.
Alle Namen zielen auf dasselbe, dies allerdings auf etwas unterschiedlichen Pfaden. – Was fällt Ihnen dazu ein? Was würden Sie dazu sagen? – Sprechen Sie uns an! Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen oder Ihren Freunden in der Gemeinde darüber und geben Sie uns eine Rückmeldung, etwa mit Nachricht an das Büro Ihrer Gemeinde oder auf diesem Weg an mich!

 

 

 

 

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